
Heike Felber
Die Kunst, Gedanken von Hand aufs Papier zu bringen
Meine Gedanken zum 19. Dezember
Ich freue mich sehr auf die kommenden Raunächte – jene besondere Zeit vom 24. Dezember bis zum 6. Januar. Schon lange hatte ich den Wunsch, mehr darüber zu erfahren, und letztes Jahr durfte ich diese Tage gemeinsam mit einer Gruppe von Frauen erleben. Es war eine Reise durch die zwölf Raunächte, die mich tief berührt hat. Endlich konnte ich eintauchen.
Gerade jetzt empfinde ich die Zeit als unglaublich hektisch. Alles scheint immer schneller, besser, beeindruckender sein zu müssen. Das widerspricht meinem inneren Rhythmus zutiefst.
Die Raunächte haben mir damals jene Ruhe geschenkt, nach der ich mich so sehr gesehnt hatte. Sie halfen mir, meine Gedanken zu ordnen, das vergangene Jahr bewusst zu reflektieren, meine aktuelle Situation zu beleuchten und mich zu fragen:
Was wünsche ich mir für das kommende Jahr?
Auch dieses Jahr werde ich die Raunächte wieder für meine Reflexionen nutzen.
Was sind die Raunächte und woher kommt dieser Brauch?
Die Raunächte sind eine alte Tradition, die ihren Ursprung in vorchristlichen Bräuchen Mitteleuropas hat. Sie gelten als eine besondere Zeit „zwischen den Jahren“ – vom 24. Dezember bis zum 6. Januar (manchmal auch vom 21. Dezember, der Wintersonnenwende, bis zum 6. Januar).
Was sind die Raunächte?
Es sind zwölf Nächte, die symbolisch für die zwölf Monate des kommenden Jahres stehen.
Man betrachtet sie als eine Übergangszeit, in der die Grenzen zwischen der sichtbaren Welt und der geistigen Welt besonders durchlässig sind.
Traditionell wurden sie als Zeit der Innenschau, Reinigung und Neuorientierung genutzt: Altes loslassen, das Vergangene reflektieren und Wünsche für das neue Jahr formulieren.
Woher kommt der Brauch?
Die Wurzeln liegen in germanischen und keltischen Traditionen. Damals war der Kalender noch nicht exakt an das Sonnenjahr angepasst, und die Raunächte galten als „eingeschobene“ Tage, um die Differenz auszugleichen.
Mit der Christianisierung wurden die Bräuche teilweise übernommen und mit kirchlichen Festen wie Weihnachten und Epiphanias (6. Januar) verbunden.
In der Volkskultur entwickelten sich viele Rituale: Räuchern, Orakel ziehen, Träume deuten, Haus und Hof reinigen, um böse Geister fernzuhalten.
Warum sind sie heute noch beliebt?
Viele Menschen nutzen sie für Meditation, Tagebuchschreiben, Vision Boards oder Rituale, um Klarheit für das kommende Jahr zu gewinnen.
Eines der Rituale: Tagebuch schreiben
Jeden Abend Gedanken aufschreiben: Was war heute schön? Was möchte ich loslassen?
Für jede Raunacht ein Thema wählen: z. B. Dankbarkeit, Wünsche, Visionen.
Viele nutzen die 12 Nächte, um 12 Wünsche für das neue Jahr zu formulieren.
Hierfür nutze ich mein „Schöne Erinnerungen“-Tagebuch. Während des Jahres sind es meist nur ein paar Sätze, kleine Gedanken, die ich festhalte. In den Raunächten werden meine Einträge etwas ausführlicher – eine bewusste Zeit für Reflexion und neue Impulse.
Das Schreiben von Hand ist für mich etwas ganz Besonderes. Ich liebe es, mit verschiedenen Schreibgeräten zu arbeiten – mal mit Kugelschreiber, mal mit Füller oder Feder. Es bereitet mir grosse Freude, die Vielfalt der Materialien zu spüren und meine Gedanken auf diese Weise fliessen zu lassen.
In meiner Werkstatt entstehen mit viel Liebe kleine und grosse Notizbücher – ideal als „Schöne Erinnerungen“-Tagebuch. Vielleicht habe ich dich gerade angesprochen? Unten findest du den direkten Weg zu den Notizbüchern.

Workshops
Kreative Workshops für deine Inspiration
Entdecke mein Angebot rund um Notizhefte binden, Achtsamkeit erleben und Farbspielereien ausprobieren. In entspannter Atmosphäre kannst du neue Techniken kennenlernen, deine Ideen umsetzen und dir bewusst Zeit für dich nehmen.
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Achtsamkeit
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Das Pilz Achtsamkeitsjournal ist dein täglicher Begleiter für mehr innere Ruhe. Inspiriert von der Natur, bietet es geführte Übungen und Platz für Reflexion. Nutze es, um Achtsamkeit in deinen Alltag zu bringen und im Hier und Jetzt zu leben. Perfekt für alle, die bewusster und gelassener durchs Leben gehen möchten.

